Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Wohin mit mir? beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.
Ab dem 01.10.2026 kommt der Film ins Kino. Im Filmverleih von Drop-Out Cinema.
Kinotermine
Elmsteiner Filmnächte: Open-Air-Kino im Rahmen des 1. Elmsteiner Sommercamp des politischen Films, in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz
In Kooperation mit Omas Gegen Rechts Frankfurt & Bildungsstätte Anne Frank. In Anwesenheit des Regisseurs Marvin Menné mit anschließendem Filmgespräch.
Kinostart-Premiere in Anwesenheit des Filmemachers Marvin Menné
Screening im soziokulturelle Zentrum „Volksbad Flensburg“
in Kooperation mit dem Büro der Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und lifeline e.V. und LETsDOK Schleswig-Holstein
in Kooperation mit dem Büro der Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und lifeline e.V. und LETsDOK Schleswig-Holstein
Statement zum Sonderpreis der Medienförderung RLP beim FILMZ – Festival des deutschen Kinos
„Der Film macht deutlich unter welch hohem Druck die Jugendlichen stehen. Druck schnell die fremde Sprache lernen zu müssen und ihren Integrationswillen unter Beweis zu stellen. Dazu kommt der Druck von den Familien in der Heimat. Die jungen Männer müssen es schaffen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen und Geld zu verdienen. Marvin Menné ist ein eindrucksvoller Film gelungen.“
SWR Kultur
„Der Film verweigert einfache Antworten in seiner passiven Haltung und schafft stattdessen einen Raum des Gesehenwerdens. Er zeigt zwei Jugendliche nicht als politische Symbole, sondern als Menschen, deren Realität oft übersehen wird. So entsteht ein eindringliches und humanes Porträt zweier Leben im Ausnahmezustand, das leise, aber nachhaltig wirkt.“
dokKa Festival
„Die Empathie, mit der Marvin Menné an die komplexe und sensible Lebenssituation von Majd und Shahfaisal herangeht, macht es möglich, die Menschen zu entdecken, um die es hinter den aufgeheizten Debatten um den richtigen Kurs in der Migrationspolitik geht. Mit dem Medium "Dokumentarfilm" eröffnet der junge Filmemacher der Mehrheitsgesellschaft einen anderen Blick auf Personen, über die sie sich zerstreitet, die sie aber in der Regel nicht kennt.“
Caritas Zeitung
Mit Majd und Shafaisal
Sowie Birgit Ganopoulos
Regie, Kamera, Produktion Marvin Menné
Montage Jonas-Danilo Fehr (BFS)
Musik David Goralsky
Tonmischung Anton Zhukovskyy, Bernd Thurig
Grading Rafael Starman
Title Design und Filmplakat Biarna Diegmüller
Entstanden an der Hochschule Mainz
Produktionsgefördert von der Film + Mediennachwuchsförderung RLP
Verleihgefördert von der Medienförderung RLP
und der MFG Baden-Württemberg
Im Filmverleih von Drop-Out Cinema eG